Ich bin Ivan Golovko von Gute Gelenke und in diesem Artikel teile ich einen Fall aus meiner Praxis und konkrete Übungen, mit denen junge Mütter nach der Geburt wieder Stabilität, Kraft und Beweglichkeit gewinnen können. Als Physiotherapeut mit langjähriger Erfahrung sehe ich häufig Beschwerden, die nach einer Schwangerschaft oder einem Kaiserschnitt auftreten: Nacken- und Rückenschmerzen, Probleme im Bereich der Schulterblätter, Einschränkungen im Handgelenk und muskuläre Verspannungen, aber auch psychosomatische Belastungen. In meiner Praxis für Physiotherapie Bonn behandle ich genau diese Kombination – und in diesem Beitrag erkläre ich, wie eine strukturierte Rehabilitation aussehen kann und welche Übungen wirklich helfen.
Eine junge Mutter kommt zu mir in die Praxis für Physiotherapie Bonn mit mehreren Beschwerden: seit der Geburt des zweiten Kindes (Kaiserschnitt) hat sie zunehmend Schmerzen im unteren Rücken, starke Verspannungen zwischen den Schulterblättern, Nackenbeschwerden und Einschränkungen im Handgelenk der rechten Seite. Diese Beschwerden beeinträchtigen Alltag und insbesondere das Tragen des zweijährigen Kindes. Zusätzlich beschreibt sie Phasen hoher innerer Anspannung und Unsicherheit – mögliche psychosomatische Anteile, die ich mit in die Behandlung einbeziehe.
Bei der Untersuchung zeigte sich folgendes Bild:
Die Beschwerden sind nicht monokausal. In der klinischen Einschätzung berücksichtige ich mehrere miteinander verflochtene Ursachen:
Meine Herangehensweise in der Physiotherapie Bonn ist pragmatisch, individuell und nachhaltig. Ziel ist nicht nur kurzfristige Schmerzlinderung, sondern eine Wiederherstellung funktionaler Beweglichkeit, Kraft und Selbstwirksamkeit. Dafür kombiniere ich manuelle Techniken zur Mobilisation und Schmerzlinderung mit gezielten aktiven Übungen, die die Muskelbalance wiederherstellen und die Alltagsbelastbarkeit erhöhen.
Für die Patientin habe ich folgende Schritte geplant und umgesetzt:
Ich zeige hier die Übungsreihen, die ich der Patientin in der Praxis für Physiotherapie Bonn demonstriert habe. Jede Übung ist leicht zu Hause durchführbar und erfordert keine aufwändige Ausrüstung. Ein elastisches Gummiband ist hilfreich, aber nicht zwingend.
Wirkung: Unterstützt den Abfluss von Flüssigkeiten, mobilisiert das Becken, aktiviert Gesäß- und Rumpfmuskulatur und entlastet den unteren Rücken.
Wirkung: Verbessert die Beweglichkeit in Unterarm und Ellenbogen, entlastet Sehnenansätze und reduziert Schmerzen beim Tragen.
Wirkung: Verbessert die Flexibilität und Kraft des Handgelenks, reduziert Schmerzen beim Greifen und Tragen.
Wirkung: Entlastet das Schulterblatt, reduziert kompensatorische Bewegungen und löst Verspannungen zwischen den Schulterblättern.
Wirkung: Aufbau von Kraft und Stabilität unter schmerzhaften Bedingungen – nützlich, um Fähigkeit zum Tragen des Kindes wieder zu verbessern.
Die richtige Dosierung ist entscheidend. Meine Empfehlungen aus der Praxis für Physiotherapie Bonn lauten:
Mobilisation und Kräftigung sind Teil eines physiologischen Heilungsprozesses:
Ein entscheidender Teil der Rehabilitation ist die Anpassung des Alltags:
Bei manchen Patientinnen gibt es nach einer Spinal- oder Periduralanästhesie anhaltende Beschwerden. Eine mögliche Ursache kann eine ungünstige Lagerung während der Operation oder eine direkte Nervenreizung sein. In solchen Fällen ist eine interdisziplinäre Abklärung wichtig (z. B. ärztliche Kontrolle, Neurologie). In der Physiotherapie Bonn arbeiten wir eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen, um das richtige Vorgehen zu koordinieren: konservative Therapie, Übungen, manuelle Therapie und gegebenenfalls bildgebende oder neurologische Abklärung.
Emotionale Belastungen, Schlafmangel und Zweifel an der eigenen Rolle als Mutter können die Schmerzverarbeitung stark beeinflussen. In der Praxis integriere ich deshalb Hinweise zur Stressreduktion, achtsamkeitsbasierte Atemübungen und Empfehlungen zur Tagesstruktur. Wenn nötig, empfehle ich eine Begleitung durch psychologische Fachkräfte. Körperliche und psychische Gesundheit gehören zusammen; beides muss in einem Rehabilitationsplan berücksichtigt werden.
Aus der Praxis: Die Patientin berichtete nach einigen Wochen konsequenter Arbeit, dass die Rückenschmerzen deutlich nachgelassen haben und sie ihr Kind wieder ohne große Schmerzen tragen kann. Solche Rückmeldungen bestätigen, dass eine Kombination aus Mobilisation, Kräftigung und Alltagsanpassung wirkt. Sie sind kein schnelles Heilversprechen, sondern das Ergebnis kontinuierlicher, zielgerichteter Arbeit.
Wenn Sie mehr wissen möchten: In unserem Newsletter bei Gute Gelenke bieten wir ein Kapitel aus meinem Buch „14 Mythen über Rückenschmerzen“ kostenlos an. Für Patientinnen in der Region ist die direkte Anmeldung in meiner Praxis für Physiotherapie Bonn möglich – wir erstellen individuelle Programme und begleiten Sie persönlich durch die Rehabilitation.
Das ist individuell. Erste Verbesserungen in Beweglichkeit und Schmerz können nach wenigen Sitzungen oder Tagen regelmäßiger Übungen spürbar sein. Der nachhaltige Aufbau von Kraft und das Normalisieren muskulärer Muster braucht oft mehrere Wochen bis Monate. Konsistenz ist wichtiger als Intensität.
Als Minimum empfehle ich einmal täglich, besonders die Becken-Brücke mit Atemkoordination. Für die anderen Übungen 1–2 Mal täglich mit 1–2 Sätzen. Wenn nur einmal am Tag möglich ist, ist das bereits sehr wertvoll.
Ja, viele der gezeigten Übungen sind sicher, vorausgesetzt die Wundheilung ist abgeschlossen und ärztlich freigegeben. Bei Unsicherheit besprechen Sie den Startzeitpunkt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Beginnen Sie langsam und hören Sie auf den Körper.
In seltenen Fällen kann es durch Lagerung oder nervale Reizung zu anhaltenden Beschwerden kommen. Das sollte ärztlich abgeklärt werden. In der Physiotherapie Bonn schauen wir uns funktionelle Folgen an und behandeln konservativ, koordinieren aber auch Fachabklärungen.
Wenn nur eine Übung möglich ist, dann die Becken-Brücke mit Atemkoordination (10–15 Wiederholungen). Sie fördert Mobilität, Drainage und aktiviert die Rumpf- und Beckenmuskulatur – ein sehr guter „Allrounder“ nach der Geburt.
Akzeptieren Sie, dass körperliche Schmerzen und psychische Belastungen zusammenhängen. Ergänzen Sie die physiotherapeutische Arbeit mit Zeitfenstern für Erholung, ggf. resilienzfördernden Maßnahmen wie gezielten Atemtechniken, und sprechen Sie mit einer Fachperson, wenn belastende Gefühle überhandnehmen.
Rehabilitation nach der Geburt ist möglich – mit einem strukturierten Plan, realistischen Zielen und regelmäßiger Durchführung der richtigen Übungen. In meiner Arbeit in der Physiotherapie Bonn habe ich viele Patientinnen begleitet, die nach einigen Wochen wieder mehr Bewegungsfreiheit, weniger Schmerzen und deutlich mehr Lebensqualität gewonnen haben. Nehmen Sie sich die Erlaubnis, kleine Pausen einzulegen und gezielt in Ihre Gesundheit zu investieren. Wenn Sie Fragen haben oder eine individuelle Begleitung wünschen, kontaktieren Sie mich gern über die Praxis von Gute Gelenke.
Bleiben Sie dran, geben Sie Ihrem Körper Zeit — und falls Sie in Bonn sind: kommen Sie vorbei in meiner Praxis für Physiotherapie Bonn. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, damit Sie Ihr Kind wieder schmerzfrei und voller Freude tragen können.
Wenn Sie möchten, können Sie sich auch für unseren Newsletter anmelden und das Kapitel „14 Mythen über Rückenschmerzen“ als kostenlosen Einstieg lesen. Ich freue mich, Sie auf Ihrem Weg zur Stabilität zu begleiten.
Sie kommen mit den Übungen allein nicht weiter? |
|
Dann buchen Sie einen Termin in unserer Praxis oder zur online Beratung und wir helfen Ihnen persönlich! Wir akzeptieren private und gesetzliche Krankenkassen oder behandeln auch im Direktzugang, dank der Heilpraktiker Zulassung. |
| Buchen Sie ein Termin jetzt! |